Aktuelles

1.Winterbacher Weinwanderung

Kirmes 2022 in Winterbach

Verlegung von Versorgungsleitungen

Die Stadtwerke St. Wendel informieren: 

Die Stadtwerke St. Wendel werden zur Erhöhung der Versorgungssicherheit mit Strom Bauarbeiten im Bereich des Friedhofes und in der Straße „Im Tälchen“ durchführen.
Die Maßnahme beginnt am 28. Juni und wird voraussichtlich ca. 2 Wochen bis 08. Juli andauern. 
Bei der Ausführung wird eine Vollsperrung der Straßen „Im Tälchen“ im Bereich des Eingangs zum Friedhof erforderlich. Die Straße ist beidseits der Sperrung bis zur Baustelle frei befahrbar. Bei der Straßensperrung ist mit Beeinträchtigung des Anwohnerverkehrs und im Bereich der anliegenden Straßen zu rechnen. 

Des Weiteren wird der Friedhofseingang an der Ecke „Seitersstraße“ von den Bauarbeiten betroffen und zeitweise gesperrt sein. 
Die Stadtwerke und die beauftragten Baufirmen sind bemüht die Behinderungen so gering wie möglich zu halten und bitten um Verständnis für die Maßnahme und mögliche Einschränkungen.

Wir bedanken uns vorab für Ihr Verständnis. 
 

Abstimmungssäule für Kita Kinder

Die Kinder der Tagesstätte Hl. Familie Winterbach haben jetzt die Möglichkeit sich aktiv an Entscheidungen zu beteiligen. Die erste Vorsitzende des Fördervereins Nina Horras und Ortsvorsteher Gerhard Weiand überreichten der Einrichtung eine selbstgebaute Abstimmungssäule. „Mein Sohn Lukas kamganz aufgeregt nach Hause und berichtete von der Idee eine Abstimmungssäule für die Kita zu kaufen“, berichtete die erste Vorsitzende. Leider fehlte noch das nötige Kleingeld dazu. Ich fand diese Idee sehr gut und versuchte sogleich den Ortsvorsteher zu kontaktieren. Dieser ist Schreinermeister in Rente und hat dementsprechend etwas Zeit übrig, um Ideen auch umzusetzen. Gemeinsam haben wir eine Vorlage entwickelt, was entsprechend umgesetzt wurde“ so die Vorsitzende des Fördervereins. Mit der Abstimmungssäule werden Kinder aktiv an Entscheidungen beteiligt, in dem sie spielerisch über einzelne Themen abstimmen können. Drei Röhren der Säule stehen für eine Wahlmöglichkeit, wo z. B. mit „Ja, „Nein“ oder „Enthaltung“ abgestimmt werden kann. Mit einem Abstimmungsball, der in die gewünschte Röhre gefüllt wird, gibt jedes Kind seine Stimme ab und lernt Demokratie auf altersgerechte Weise. „Wir finden das Konzept der Partizipation, das in der Kita gelebt wird sehr gut und freuen uns, mit unserer Überraschung einen weiteren Teil dazu beitragen zu können. Es ist für uns als Eltern sehr interessant die ersten demokratischen Schritte unserer Kinder mitzuerleben und wie sehr sie bei diesem Thema dabei sind und wie ernst sie es nehmen“, so Nina Horras. „Wir sind alle schon sehr gespannt, wie die Kinder die Überraschung annehmen, freut sich die Leiterin Patricia Rammmacher.

Jagdvorstand hat neuen Vorstand gewählt

Der Vorstand der Jagdgenossenschaft Winterbach hat sich aufgrund der Neufassung des saarländischen Jagdgesetzes und den damit verbundenen Satzungsänderungen neu aufgestellt.

Um den aktuellen Bestimmungen Rechnung zu tragen, mussten verschiedene Positionen neu besetzt werden, bzw. sind teilweise weggefallen.
Der neue Jagdvorstand setzt sich nun zusammen aus sieben Personen: dem Jagdvorsteher, dem stellv. Jagdvorsteher, dem Kassenführer, Schriftführer und drei Beisitzern.

Der früher etablierte Genossenschaftsausschuss ist nicht mehr relevant. Jagdvorsteher Horst Schneider, der diese Funktion seit 2005 innehat, wurde im Rahmen der Neuwahlen einstimmig bestätigt und steht nun für weitere fünf Jahre in diesem Ehrenamt zur Verfügung. „Das gemeinsame Handeln der Grundstückseigentümer, der Jagdpächter und der Forstverwaltung zum Schutz der Felder, Wälder und des Wildes stehen weiterhin im Vordergrund“, betonte der Jagdvorsteher und erklärte: „Der Lebensraum Wald steht im Blickpunkt, gerade in der aktuellen von Corona geprägten Zeit scheint Wald und Flur durch die vielen Freizeitaktivitäten immer mehr genutzt“.

Die Jagdgenossenschaft Winterbach unterstützt schon seit Jahrzehnten mit ihren erwirtschafteten Erträgen und mit vielen Aktivitäten, Projekte im Tier-, Natur,- und Umweltschutz und trägt so wesentlich für die Verbesserung der Lebensqualität von Mensch und Tier in der Gemarkung Winterbach bei. Jagdvorsteher Schneider erläuterte die erfolgen Maßnahmen in den zurückliegenden Monaten.

Dazu zählten die Neuanpflanzungen in der Gemarkung, die mit nachhaltigem Baumschutz ausgestattet wurden. Mit den zur Verfügung stehenden Finanzmitteln wurden sogenannte Hordengatter, die aus einheimischen Hölzern hergestellt werden, bei einem regionalen Hersteller angeschafft und um die zu schützende Pflanzflächen aufgestellt. Diese inselartig angeordneten Gatter schützen zukünftig die Jungpflanzen während ihrer Entwicklungsfase. Das Gatter verhindert den Verbiss und das Abschälen der Rinden durch Rehe und Damwild. Diese nachhaltigen Schutzmaßnahmen sind als Hindernisse im Gegenteil zu Drahtgeflechten auch vom Wild gut zu erkennen und schützen es so vor Verletzungen. Unterstützung soll auch die Initiative „Pro Kitz Alsweiler und Umgebung“ erfahren. Leider kommt es immer wieder zu Mähunfällen, wobei Tiere verletzt oder getötet werden. Um hier Abhilfe zu schaffen, soll die Initiative mit der Anschaffung einer Drohne mit Wärmebildkamera gefördert werden. Des Weiteren wurden auch wieder Gelder für Instandsetzungsmaßnahmen an den mittlerweile zahlreichen Ruhebänken im Umfeld des Ortes bereitgestellt.

Der Vorsitzende dankte in diesem Zusammenhang dem Jagdgenossen Valentin Backes (85), der das Projekt Ruhebänke viele Jahre federführend mit großem Engagement ehrenamtlich zum Wohle vieler Bürger und Wanderer umsetzte und nun aus Altersgründen nicht mehr fortführen kann. Das gleiche gilt auch für seine Tätigkeit im Jagdausschuss. „Valentin Backes hat bleibende Spuren hinterlassen“ betonte Schneider und überreichte ein kleines Präsent. Verstorben im vergangenen Jahr ist das langjährige Mitglied des Jagdausschusses, Gerd Klos. Jagdpächter Stefan Leist bilanzierte die Jagdergebnisse im vergangenen Jahr wobei zahlreiche Wildschweine, Rehe und Füchse erlegt wurden, um die Wildschäden in den Äckern und den Verbiss gerade in den Neuanpflanzungen in Grenzen zu halten.

Der neugewählte Jagdvorstand:

Jagdvorsteher:  Horst Schneider
stellv. Jagdvorsteher:Gerhard Weiand
Kassenführer:Hans-Jürgen Rauber
Schriftführer:Otmar Keller
Beisitzer:Hermann Bild
 Reimund Wagner
 Franz Schildhammer
Datenschutzbeauftragter:Michael Morsch

 

Ortsvorsteher Gerhard Weiand mit Bundesverdienstmedaille ausgezeichnet

Innenminister Klaus Bouillon hat am Mittwoch, 3. November 2021, die Bundesverdienstmedaille an Gerhard Weiand aus St. Wendel-Winterbach verliehen. Damit wird er für seine großen Verdienste um das saarländische Schreinerhandwerk sowie um die Kommunalpolitik in seiner Heimatstadt St. Wendel geehrt.

Gerhard Weiand begann sein politisches Engagement 1974 als Vorsitzender des JU-Ortsverbandes Winterbach und ist bis heute Mitglied der CDU. Drei Jahrzehnte lang bekleidete er das Amt des Vorsitzenden im CDU-Ortsverband Winterbach; seit 1994 setzt er sich auch als Ortsvorsteher für seine Heimatkommune ein. In den Jahren 1984 bis 1989 arbeitete er im Ortsrat mit, anschließend wechselte er in den Stadtrat, dem er heute noch angehört. Seit sieben Jahren bringt er sich außerdem als Beigeordneter der Kreisstadt St. Wendel ein.

Auf dem Gebiet des Schreinerhandwerks hat Weiand große Verdienste erworben. Nach dem Bestehen der Meisterprüfung 1979 begann er im darauffolgenden Jahr beim Wirtschaftsverband Holz und Kunststoff Saar e.V. eine Tätigkeit als Ausbildungsmeister und arbeitete danach als Assistent der Geschäftsführung und Referent für Technik. Als überbetrieblicher Ausbilder konnte er mit großer Leidenschaft und Hingabe viele Lehrlinge für das Handwerk begeistern, musste sich aber auch immer wieder neuen Herausforderungen stellen, um mit den neuesten Anforderungen und Entwicklungen in der Holzbranche Schritt zu halten. Schwerpunkt seiner Arbeit war die Maschinenunfallverhütung, deren Regelungen er in seinen Kursen über 4000 jungen Menschen näherbrachte.

Aufgrund seiner hohen Fachkompetenz und Erfahrung, die ihn im Rahmen eines Entwicklungsprojektes sogar bis an die Elfenbeinküste führte, fungierte er zudem als Sachverständiger in vielfältigen Fragen des Schreinerhandwerks. Des Weiteren ist er in mehreren handwerkseigenen Prüfungsausschüssen zur Gesellen- und Meisterprüfung sowie zur Prüfung zum fachgeprüften Bestatter tätig.

Mit diesem Einsatz hat der Winterbacher über einige Jahrzehnte hinweg einen wichtigen Beitrag für die Stabilisierung hiesiger Arbeitsplätze und die Profilierung des saarländischen Schreinerhandwerks geleistet.

Der Geehrte hat sich neben seinem beruflichen und kommunalpolitischen Wirken ebenfalls durch sein jahrelanges ehrenamtliches Engagement hervorgetan. Er ist zum Beispiel bereits seit 1994 nicht nur Vorsitzender der Interessensgemeinschaft „Winterbacher Vereine" mit rund 30 Vereinen, sondern darüber hinaus in vielen Vereinen selbst aktiv. So hat er beispielsweise den Vorsitz im Orgel- und Kirchenbauverein, den zweiten Vorsitz im Musikverein sowie den stellvertretenden Vorsitz im Pfarrverwaltungsrat inne. Außerdem hat er unter anderem bei der Organisation des Winterbacher Weihnachtsmarktes, der Heimatfeste, der Erntedankfeste, der 770-Jahr-Feier im Jahr 2012 sowie unzähliger Ausstellungen mitgewirkt.

 

Quelle: Ministerium für Inneres, Bauen und Sport

Kindertagesstätte Hl. Familie gewinnt Umweltpreis des Bistums Trier

Allen Grund zur Freude hat die in Winterbach beheimatete Kindertagesstätte Hl. Familie. Die Gesichter der Jüngsten des Dorfes und der Leitungs- und Betreuungsteams strahlten vor Glück bei der Bekanntgabe des Gewinners des Umweltpreises des Bistums Trier, der alle drei Jahre ausgelobt wird. Unter dem Projektnamen: „natürlich Leben - natürlich Wachsen“wurden die Bewerbungsunterlagen eingereicht, die nun zum Erfolg führten und mit 2.000 Euro belohnt wurden. Bedingt durch die Corona-Pandemie waren die beteiligten Gruppen und Institutionen per Videokonferenz zur Preisverleihung eingeladen. „Von der gelebten Kräuterkunde bis zu einem eigenen Hühnerstall versuchen sie Kindern die Liebe zur Natur näher zu bringen“, lobte Bischof Dr. Stephan Ackermann die Aktivitäten der einheimischen Kita. „Dafür wurde jetzt die Kita Heilige Familie in Winterbach mit der ersten Platzierung des diözesanen Umweltpreises 2020 ausgezeichnet. Der Wettbewerb habe gezeigt, wie man diese Liebe vermitteln könne. Das sei beispielhaft und er hoffe, dass sich viele Einrichtungen im Bistum davon anstecken lassen“, betonte das Kirchenoberhaupt. Dreizehn Gruppen hatten sich zum Wettbewerb angemeldet, sieben Bewerbungen wurden mit insgesamt 7000 Euro ausgezeichnet. Bedingt durch die Corona-Pandemie war die Verleihung vom Jahr 2020 auf 2021 verschoben worden.

Die Kita Heilige Familie in Winterbach, versteht, nach der Begründung der Jury, als „anerkannter Bewegungskindergarten“ Gesundheit und Natur als eine wichtige Grundlage eines achtsamen Umgangs mit sich selbst, anderen Menschen, anderen Lebewesen und der Umwelt. Durch verschiedene Projekte, etwa bei der Kräuterkunde, werden in Winterbach Nachhaltigkeit und Umweltschutz kindgerecht behandelt und in der Praxis umgesetzt. So wurde auf dem Außengelände der Kindertagesstätte ein Hühnerstall gebaut, in dem Zwerghuhn-Küken ausgebrütet werden. Zudem wurde ein Natur- und Sinnesgarten angelegt. In naher Zukunft sollen sich dort Wildbienen ansiedeln, da dort auch Schmetterlingssträucher und allgemeine Insektennutzpflanzen gepflanzt werden.

„Bewegung, gesunde Ernährung und Bewahrung der Schöpfung sind drei zentrale Schwerpunkte der Arbeit der Kita Winterbach mit den Kindern und Familien“, lobte Georg Binninger, Leiter der Abteilung „Kindertageseinrichtungen und familienbezogene Dienst“, in seiner Laudatio den Preisträger. Und mit dieser breit ansetzenden Konzeption wird bereits seit 20 Jahren gearbeitet. „Es zeigt eine stetige Weiterentwicklung, einen langen Atem, ja man kann fast von der notwendigen Ausdauer eines Marathonlaufs sprechen, um im Bild ihres Bewegungskindergartens zu bleiben. Der Preisträger zeige auch ein gutes und beeindruckendes Beispiel von der Kreativität und der hohen Fachkompetenz, die in katholischen Kitas in unserem Bistum tagtäglich geleistet wird“, erläuterte Binninger

Ökologisches und sozial-nachhaltiges Handeln sei dringend notwendig, erklärte Bischof Ackermann. „Unsere Erde sei einem Klimawandel ausgesetzt, der die Lebensgrundlagen aller zerstöre. Die Kirche sehe sich in besonderer Verantwortung für die Schöpfung, die Gott den Menschen anvertraut hat. Besonders wichtig sei es aber, junge Menschen für Natur- und Umweltschutz zu gewinnen. Denn sie seien es auch, die von den Folgen des Klimawandels am meisten betroffen würden“, so der Trierer Bischof.

Der Umweltpreis 2020 hatte sich speziell an junge Menschen gerichtet. Bewerben konnten sich Katholische Kinder- und Jugendgruppen, Jugendverbände, Kitas, Horte und Schulen in katholischer Trägerschaft, sowie Jugendhilfeeinrichtungen, Offene Einrichtungen, Mehrgenerationenhäuser und Familienbildungsstätten des Bistums und der Caritas. Die Klimaschutzmanagerin des Bistums, Charlotte Kleinwächter dankte allen 13 Initiativen, die sich um den Umweltpreis beworben hatten: „In allen Projekte steckt Herzblut drin! Der Jury ist die Entscheidung nicht leicht gefallen.“

 

Umweltpreis des Bistums Trier

Seit 1996 vergibt das Bistum Trier in unregelmäßigen Abständen einen Umweltpreis für ökologische Initiativen oder Projekte. Initiator ist die Diözesankommission für Umweltfragen. Die Mitglieder der Kommission werden vom Bischöflichen Generalvikar berufen und kommen aus den verschiedenen Aufgabenfeldern. Ihre Aufgabe ist es, das Verantwortungsbewusstsein für die Umwelt in den Dienststellen und Kirchengemeinden des Bistums vor dem Hintergrund des christlichen Schöpfungsverständnisses und Menschenbildes zu fördern, Der nachhaltige Umgang mit der Schöpfung ist ein wichtiges Anliegen des Bistums Trier. 2009 traf die Bistumsleitung die Entscheidung, ein Klimaschutzkonzept zu erstellen. Zuletzt wurden 2017 die ökologischen Leitlinien überarbeitet und Handlungsanweisungen für alle kirchlichen Angestellten erlassen. Vorangetrieben wird das Thema im Bistum Trier unter anderem von der Diözesanen Kommission für Umweltfragen (DKU). Die DKU unterstützt ausdrücklich den Aufruf „Churches for Future“ des Ökumenischen Netzwerks Klimagerechtigkeit als Solidarität mit der weltweiten „Fridays for Future“-Bewegung.

  • Kita Hl. Famlie Winterbach (1. Preis)
  • Kita St. Bartholomäus Klarenthal (2. Preis)  
  • Kita St. Martin Trier (2. Preis)  
  • BBS Heinrich- Haus (4. Preis)
  • Maria- Grünewald- Schule Wittlich (4. Preis)  
  • Schöpfungsjugend (Privatinitiative, 6. Preis)
  • DPSG Betzdorf (7. Preis)
  • Alfred-Delp Schule Hargesheim
  • Kita St. Elisabeth Heiligenwald
  • Kita Maria Himmelfahrt Humes
  • Kita St. Marien in Niederprüm
  • Schulwald AG der Schönstätter Marienschule Vallendar
  • ​​Schönstätter Marienschule Vallendar

Bisher wurden an folgende Institutionen die ersten Preise vergeben: 2020: Kita Heilige Familie Winterbach, St. Wendel, 2017: CarMen gGbmH, Koblenz; 2009: Umweltnetzwerk Kirche Rhein-Mosel e.V.; 2000: Bischöfliches Cusanus-Gymnasium, Koblenz; 1996: Pfarrgemeinde St. Jakobus, Filiale Rüber; Der nächste Umweltpreis ist für das Jahr 2023 geplant.

SF Winterbach ist Weltrekordhalter

Lange hat es gedauert, doch nun ist es offiziell. Die Fußballer von den Sportfreunden Winterbach sind ab sofort Weltrekordhalter im Dauerfußballspielen Vom 29. Mai bis 05. Juni 2019 kickten die Winterbacher gegen den Thank God it ́s Friday – Event Club e.V. aus Wallhalben insgesamt 168 Stunden Fußball. Am Ende stand es 1.796 zu 1.830. Damit haben die Kicker jetzt einen Eintrag im Guinness Buch der Rekorde sicher. Nun ist auch die letzte bürokratische Hürde geknackt und der Rekord wurde offiziell ins Guiness Buch der Rekorde aufgenommen.

Neubaugebiet „Auf Mühlenacht“

Der Bebauungsplanänderungsentwurf lag in der Zeit vom 17. August bis 18.September diesen Jahres offen. Bürger und Bürgerinnen, Behörden und sonstige Träger öffentlicher Belange wurden um eine Stellungnahme bzw. Anregungen gebeten. Letztendlich bestanden keine Bedenken, so dass eine Änderung der Planungsunterlagen nicht erforderlich ist. Dem vorliegenden Bebauungsplan (siehe Skizze) stimmte der Ortsrat einstimmig zu. Der Ausschuss für Umwelt, Bau– und Sanierungsangelegenheiten und der Stadtrat sollten sich diesem Votum anschließen. Gebaut wird in zwei Teilab- schnitten. Gegenüber den ersten Planungen weist der Ent- wurf der jetzigen Bebauung einen völlig neuen Charakter auf. Biotope wie Rückhaltebecken bleiben erhalten, Streu- obstwiesen, Pflanzgebote spezieller Baum– und Strauchar- ten auf öffentlichen wie privaten Grünflächen, als auch Maß- nahmen zum Hochwasserschutz und Ausbau der Artenviel- falt wurden festgesetzt. Die Planung sieht vor, ein Wohnge- biet mit 31 Baustellen für Ein– und Zweifamilienhäuser. Die Stadt beabsichtigt nun den Ankauf der zur Realisierung er- forderlichen Flächen. Mit einem Großteil der Eigentümer wurde seitens der städtischen Liegenschaftsmanagement bereits Kontakt aufgenommen, wobei von den privaten Grundbesitzern Veräußerungsabsicht signalisiert wurde.

Projekt Gemeindezentrum

Nach der nun vorliegenden baufachlichen Stellungnahme aus Saarbrücken und Berlin, wurde nach Klärung mit den Fördergebern die Leis- tungsphase 4 HOAI (= Genehmigungsplanung) bei der Architektin und den beteiligten Fachingenieurbüros in Auftrag gegeben. Nach Vorlage der abgestimmten Bauplanung, wird das Bauamt der Stadt St. Wendel diese schnellstmöglich der Unteren Bauaufsichtsbehörde (UBA Land- kreis) vorlegen. Dies wird anvisiert für das 1. Quartal 2021. Mit Erteilung der Bauerlaubnis werden dann die Leistungsphasen 5 und 6 HOAI (= Ausführungsplanung) beauftragt.

Info: Als Leistungsphasen werden die einzelnen Planungsabschnitte der Gesamtleistung eines Architekten oder Ingenieurs bei der Realisierung von Bauvorhaben bezeichnet. Diese Planungsleistungen im Bauwesen sind in Deutschland nach der Honorarordnung für Architekten und Inge- nieure (HOAI) zu vergüten.


Bauphasen 1-9:

1. Grundlagenermittlung
2. Vorplanung
3. Entwurfsplanung
4. Genehmigungsplanung
5. Ausführungsplanung
6. Vorbereitung der Vergabe
7. Mitwirkung bei der Vergabe
8. Objektüberwachung
9. Objektbetreuung

Projekt "Hotel Hans"

Der Weg zur Umstrukturierung des Bereiches „Hotel Hans“ wird vorbereitet. Für das Gesamtareal bestehen durchaus al- ternative künftige Nutzungsüberlegungen. So sind als Nut- zungsformen z.B. Wohnen, Betreutes Wohnen, Büroflächen, Praxen für freie Berufe oder auch Einzelhandel denkbar. Der Baukörper weist erhebliche bauliche Schäden auf und kann mit vertretbarem Aufwand nicht mehr zweckentsprechend hergerichtet werden. Das Grundstück ist Bestandteil der innerörtlichen städtebaulichen Planungen.

Die Kreisstadt St. Wendel hat im Jahr 2015 das stillgelegte Hotelgebäude mit einer Fläche von ins- gesamt 3.000 m² erworben. Das Objekt diente der Unterbringung von Flüchtlingen nach dem Landesaufnahmegesetz und wird in den kommenden Jahren für diese Nutzung nicht mehr benötigt. Zur Vermeidung eines längeren Leerstandes in der Ortsmitte, sowie zur Förderung einer zeitnahen be- darfsorientierten Ortskernentwicklung beabsichtigt die Kreisstadt St. Wendel das Grundstück mit dem aufstehenden Gebäude im Rahmen des Ortskernentwicklungskonzeptes zu veräußern. Der Abbruch sowie eine Wiederbebauung sollen in eigener Verantwortung des Erwerbers erfolgen.

Dem Vorschlag von Ortsvorsteher Gerhard Weiand und dem einstimmigen Votum des Ortsrates fol- gend, hat nun die Stadt St. Wendel - verantwortlich zeigt sich das KLMW (Kommunale Liegenschaftsmanagement) - ein Interessenbekundungsverfahren in die Wege geleitet. Das bedeutet, mögliche Interessenten bzw. Investoren wurden angeschrieben, ein eigenes Investitionskonzept für die Fläche darzulegen. Dies sollte ein Bebauungs- und Nutzungskonzept ebenso enthalten wie ei- nen Realisierungszeitraum. Wenn möglich sollten auch realisierte Referenzprojekte vorgelegt werden.