Aktuelles
Glückliche Umstände
Ein Ensemble mit zehn Amateur-Theaterschauspielern, wobei es jeder der Akteure verstand auf seine eigene gekonnte Art mit Gestik und Mimik das Publikum zu begeistern, dazu ein perfekt passendes imposantes Bühnenbild – somit stand einem vergnüglichen Theaterabend in Winterbach nichts im Wege.
Auch in diesem Jahr, wurde wie schon seit etlichen Jahren, den Zuschauern beste Unterhaltung auf gewohntem Niveau geboten.Beim Theaterverein ,,Thalia" Winterbach e.V. sind Personen am Werk, die mit viel Liebe zum Amateurtheater das Vereinsleben gestalten und sie haben ihre treue Anhängerschaft noch nie enttäuscht. Mit einer turbulenten Komödie voller Missverständnisse, überraschender Wendungen und liebenswerter Figuren begeisterte die Theatergruppe in diesem Jahr erneut ihr Publikum.
Im Mittelpunkt des Stücks stand Jana (Silke Herrmanny), die schwanger ist, sich aber nicht traut, ihrem Mann Tom (Tim Schaldach) davon zu erzählen. Der Grund: Tom steht scheinbar kurz vor einer wichtigen beruflichen Versetzung nach Dubai, und Jana möchte ihm diese große Chance nicht vermiesen. Was sie nicht weiß – Tom verschweigt seinerseits, dass die Reise längst abgesagt wurde und ein Kollege den begehrten Posten übernimmt. Als wäre dieses emotionale Chaos nicht schon genug, taucht die Familie mit Mutter Katja (Susanne Neumann), Vater Stefan (Theo Welter) und Opa (Walter Scheid), genau dann auf, wenn es am unpassendsten ist. Dazu gesellen sich die „Good“ Britta (Anja Kuhn), die aufmüpfige Tochter Fiene (Lena Schwan) und der griechische Arbeitskollege Spiros (Peter Flöth). Für noch mehr Verwirrung sorgt die Nachbarin Polly (Bettina Flöth).
Mehrere angebliche Schwangerschaften werden munter hin- und hergeschoben, Missverständnisse wachsen zu einem heillosen Durcheinander heran und sorgen für zahlreiche Lacher im Zuschauerraum. Die Kette der Verwechslungen wird immer länger – und das Publikum ist mittendrin. Die Aufführung „Glückliche Umstände“ von Richard Everett in einer Inszenierung von Bettina Flöth, sorgte für einen höchst amüsanten Theaterabend mit vielen Verwicklungen, die sich am Ende zu einem Happy-End auflösten. Nicht unerwähnt bleiben sollten dabei die Gesangseinlagen und tänzerischen Auftritte.
Auch hinter den Kulissen hat sich einiges getan: Mit großer Freude begrüßte die Theatergruppe die Neuankömmlinge Anja Kuhn und Lena Schwan, die sich wunderbar ins Ensemble eingefunden haben. Besonders stolz ist man zudem auf den Nachwuchs: Tim Schaldach stand in diesem Jahr erstmals in einer Hauptrolle auf der Bühne und meisterte diese Herausforderung mit Bravour – ein starkes Zeichen dafür, dass die nächste Generation bereits in den Startlöchern steht. „Jedes Jahr aufs Neue ist es eine Herausforderung, ein Stück zu finden, das zur Gruppe passt“ betont Regisseurin Bettina Flöth. Sie investierte erneut viel Arbeit und Herzblut in die Bearbeitung des Textes und dessen Anpassung an die Region. Dankbar zeigt sie sich dafür, dass ihre – wie sie selbst sagt – „meist verrückten Ideen“ von der Gruppe mit so viel Vertrauen, Spielfreude und Engagement umgesetzt werden. „Dieses gegenseitige Vertrauen ist spürbar und trägt entscheidend zum Erfolg der Inszenierung bei“, freut sich die Regisseurin.
Die Zuschauer kommen mittlerweile weit über die Region hinaus. Bei allen Vorstellungen meldete die Theatergruppe Ausverkauf der Halle – ein eindrucksvoller Beweis dafür, dass hier seit vielen Jahren hervorragende Arbeit geleistet wird und der besondere Zauber des Theaters nie verloren gegangen ist. Besonders berührend ist dabei die enge Verbindung zum Publikum.
Und auch diesmal landeten sie einen Volltreffer. Es war eine turbulente Komödie mit voller Wort- und Situationskomik, im Zeichen des zu erwarteten Nachwuchses. „Mit jedem Besuch, jeder Rückmeldung und jedem herzlichen Applaus treiben die Zuschauer die Darsteller immer wieder zu Höchstformen an. Diese Wertschätzung, die Begeisterung und die Treue des Publikums sind es, die die Arbeit auf der Bühne beflügeln – und die zeigen, dass hier nicht nur Theater gespielt wird, sondern echte Leidenschaft gelebt wird“ hebt Bettina Flöth hervor. Stehende Ovationen am Ende der vier Aufführungen in der örtlichen Mehrzweckhalle belohnten die Glanzleistung der Akteure.
Regie: Bettina Flöth, Souffleusen: Monika Scheid, Sandra Klein; Bühnenbau: Thomas Meisberger u. Team; Bühnenbild: Silke Herrmanny, Sound-Mixer: Max Kunz; Technik: Sebastian Herz, Thomas Meisberger, Martin Krämer; Tontechnik: MTB Technik
Jahreskalender 2026
Der aktuelle Jahreskalender zum Download.
Versammlung CDU Ortsverband
Gleich dreifachen Grund hatten die Mitglieder des CDU-Ortsverbandes an der diesjährigen Versammlung teilzunehmen: Vorstandsneuwahlen, Ehrungen und das 70jährige Bestehen.
Der Ortsverband Winterbach hat jetzt ein neues Führungsteam. Niclas Hanke (35) übernimmt künftig die Verantwortung als Vorsitzender des Ortverbandes. Einstimmig wählte ihn die Versammlung zum Nachfolger von Michael Morsch der nicht mehr kandidierte. „Wir freuen uns, dass junge engagierte Mitglieder/innen ihre Bereitschaft signalisiert haben, im Ort aktiv Politik zu gestalten und sich den kommenden Herausforderungen zu stellen. Der politische Nachwuchs in Winterbach steht bereit“, betonten der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Alexander Zeyer und der CDU-Fraktionsvorsitzende im Stadtrat MdL Sebastian Schorr in ihren Grußworten.
Anerkennende Worte galten auch Ortsvorsteher Gerhard Weiand für sein mittlerweile über 30jähriges Engagement im Ort. Rückblickend schilderte der bisherige Vorsitzende die wichtigsten Eckdaten der zurückliegenden Jahre des CDU-Ortsverbandes, der im Jahr 1955 gegründet wurde. „Seit der Gründung des CDU-Ortsverbandes ist die CDU die führende politische Kraft in Winterbach. Seit 70 Jahren bestimmen die Christdemokraten das politische Geschehen. Jetzt stehen wir, die jüngere Generation in den Startlöchern. Ein junges Team ist bereit, Verantwortung zu übernehmen um den Ort zukunftssicher aufzustellen. Es gilt insbesondere an die Erfolge der vergangenen Jahre anzuknüpfen. Denn es ist keinerlei Zeit die Hände in den Schoß zu legen, im Gegenteil wir müssen uns intensiv um die kommenden Aufgaben kümmern“, erklärte Hanke und betonte „Es ist uns gelungen, vieles in Winterbach - sowohl in Kooperation mit der Stadt und dem Landkreis - als auch innerhalb der Dorfgemeinschaft – auf den Weg zu bringen“.
Ein besonderer Wunsch war die Schaffung eines ergänzenden Raumangebotes für Gemeinschaftsveranstaltungen in der Größenordnung von bis zu 150 Personen. Das neue Gemeindezentrum soll nun in den kommenden Wochen fertiggestellt werden und kann für unterschiedlichste Veranstaltungen genutzt werden. Die Bemühungen um die Ansiedlung eines Nahversorgers haben Früchte getragen – hier wurde seit einigen Monaten fleißig gebaut und so wird es zu Beginn der Adventszeit zur Neueröffnung des Penny Markt am Ortsausgang Richtung St. Wendel kommen. Und auch der Fuß- und Radweg nach Bliesen nimmt Formen an. Auch wenn Baustellen natürlich immer etwas störend sind, werden wir ab dem kommenden Jahr eine direkte Fuß- und Radanbindung nach Bliesen haben, die zudem auch eine sichere Straßenüberquerung im Bereich Lämmergraben ermöglicht. Nach vielen Gesprächen ist es jetzt auch gelungen, eine Lösung für die Baustelle in der Ortsmitte -das ehemalige Anwesen Wälder- zu finden. Hier haben Orts- und Stadtrat dem Bauvorhaben zugestimmt und im nächsten Frühjahr soll es losgehen. Ein weiterer Tagungspunkt der Versammlung war die Ehrung langjähriger Mitglieder, die eine entsprechende Urkunde erhielten. Rückblickend berichtete Gerhard Weiand über die 70jährige Geschichte des Ortsverbandes. Der Einladung zur damaligen Gründungsversammlung waren 50 Bürgerinnen und Bürger des Dorfes gefolgt. Zum 1. Vorsitzenden wurde Josef Hans (Brennersch Sepp) gewählt.
Es wurden folgende anwesenden Mitglieder für langjährige Zugehörigkeit im Ortsverband geehrt: für über 50jährige Mitgliedschaft Hans Herbert Feller und Karl Wagner, für über 40 Jahre Horst Junker, Peter Hans, Franz-Josef Haßdenteufel, Gerhard Weiand und Hans-Werner Klein, für über 30 Jahre Mitgliedschaft Hans-Josef Brill und Horst Schneider, für über 20 Jahre Martina Weiand und Irmtraud Schneider.
Einvernehmlich verliefen die Wahlen zur Neubesetzung des Vorstandes. Alle Positionen fanden das einstimmige Votum der Mitglieder.
Die Vorstandswahlen brachten folgendes Ergebnis: Vorsitzender Niclas Hanke, Stellvertreter Stefan Mohr, Schatzmeister Ronny Hassel, Organisationsleiter Heiko Schmitt, Schriftführer Christian Klassen, Referent für Öffentlichkeitsarbeit u. Internet Benjamin Brill, Mitgliederbeauftragter Michael Morsch, Beisitzer Tim Schaldach, Gerhard Weiand, Stefan Schneider, Martina Weiand, Jochen Recktenwald


Interessengemeinschaft Winterbacher Vereine e.V.
Die Interessengemeinschaft Winterbacher Vereine e.V. hat ein neues vierköpfiges Vorstandsteam.
Nachdem Ortsvorsteher Gerhard Weiand rund 31 Jahre den Vorsitz der IG inne hatte, haben nun jüngere Führungskräfte die Verantwortung übernommen. Einstimmig wählten die zahlreich anwesenden Vereinsvorstände in der kürzlich stattgefundenen Versammlung den 39jährigen Christian Klassen, bisheriger Stellvertreter, zum neuen Vorsitzenden, das Amt des Stellvertreters übernimmt Otmar Keller, Schriftführer ist Heiko Schmitt, die Kassengeschäfte führt Ruwen Stephan. „Nun ist es an der Zeit, Verantwortung neu zu verteilen.
Die Interessengemeinschaft der Vereine bleibt lebendig, wenn neue Impulse auf bewährte Zusammenarbeit treffen,“ betonte Weiand, der seit 1994 das Amt des Vorsitzenden inne hatte. Er sieht die Zusammenarbeit weiterhin so konstruktiv, und zielorientiert wie bisher. „Ich stehe auch weiterhin gern beratend und unterstützend zur Verfügung, damit Kontinuität gewährleistet und Zuverlässigkeit und Vertrauen erhalten bleiben“, so der scheidende Vorsitzende. Gemeinsam wurden in der Vergangenheit zahlreiche dörfliche Feste und Veranstaltungen auf die Beine gestellt, die das Zusammengehörigkeitsgefühl gestärkt und das Leben im Ort bereichert haben. Ob festliche Anlässe, kulturelle Highlights oder sportliche Aktivitäten – immer standen die Menschen und die Gemeinschaft im Vordergrund. Besonders in Erinnerung bleibt der Höhepunkt der gemeinsamen Arbeit: die 770-Jahr-Feier im Jahr 2012, ein Fest, das die Geschichte des Dorfes lebendig werden ließ und der Maßstab für gelungene Zusammenarbeit war“, erklärte Weiand. Zurzeit prägen rund 25 Vereine das sportliche und kulturelle Geschehen des Dorfes. Zweck des Vereins ist die Förderung des dörflichen Brauchtums, die terminliche Koordination, die Durchführung und Mithilfe bei kulturellen Veranstaltungen und insbesondere die Unterstützung der Jugendarbeit in den Vereinen. Die örtlichen Vereinsvertreter waren auch zusammen gekommen, um die Termine für das Jahr 2026 der Dorfgemeinschaft zu koordinieren.
Nach der durchaus gelungenen Premiere wird nun wieder im Juni kommenden Jahres eine Weinwanderung in und um Winterbach angeboten. Neben den Aufführungen und Konzerten des Musikvereins und Männerchores füllen weitere Feste und sonstige Feiern den Veranstaltungskalender. Die Theaterfreunde können sich wieder auf amüsante Stunden zu Beginn des Jahres auf die Vorstellungen des Theatervereins „Thalia“ freuen. Nicht fehlen im Terminkalender darf das Turnier „Unser Dorf spielt Fußball“. Weitere Vereins-Sommerfeste, Blutspendetermine, die Kirmes oder auch die Elisabethenfeier runden das pralle Programm ab. Wie jedes Jahr engagieren sich die Vereine auch im Rahmen des Seniorennachmittags.
Der neue Vorsitzende Christian Klassen verwies auf die in diesem Jahr noch stattfindenden Veranstaltungen. Am jetzigen ersten Adventswochenende lädt die Interessengemeinschaft der Vereine wieder zur Winterbacher „Feuerzangenbowle-Nacht“ ein. Die Veranstaltung ist geplant für Samstag, 29. November und wird auf der Anlage der Sportfreunde Winterbach stattfinden. „Die örtlichen Vereine versprechen ein abwechslungsreiches, vielseitiges und reichhaltiges Angebot im vorweihnachtlichen Flair“. Am Sonntag, 21. Dezember lädt der Männerchor zum alljährlichen Weihnachtskonzert in der Pfarrkirche ein.
Der neu gewählte Vorstand setzt sich wie folgt zusammen: erster Vorsitzender Christian Klassen, zweiter Vorsitzender Otmar Keller, Schriftführer Heiko Schmitt und Kassenverwalter Ruwen Stephan.
Jahreshauptversammlung Feuerwehr
Das Hauptaugenmerk des örtlichen Löschbezirks liegt momentan darauf, Kinder und Jugendliche dafür zu begeistern anderen zu helfen, Verantwortung zu übernehmen und füreinander einzustehen. „Die Nachwuchsarbeit ist für das Fortbestehen unserer Feuerwehr im Dorf ein wichtiger Bestandteil“ betonten die beiden Jugendwarte Thomas Heinen und Lukas Saar anlässlich der jüngsten Zusammenkunft der einheimischen Wehr. „Erfreulicherweise konnten wir mittlerweile 15 Jugendliche im Alter von acht bis 15 Jahre für unsere ehrenamtliche Tätigkeit gewinnen. Hier werden junge Menschen in der Gemeinschaft spielerisch an die ehrenamtliche Arbeit heran geführt. Später einmal wird ein Teil von ihnen die Sicherheit der Menschen im Ort garantieren“ hob Heinen hervor. So waren 27 Übungen mit den Kids angesetzt, teilweise gemeinsam mit dem Löschbezirk Bliesen. Danach konnte Luca Hahn (9) erfolgreich die Jugendflamme Stufe 1 ablegen, wo theoretische wie praktische Kenntnisse gefordert waren. Beim Jugendwettkampf anlässlich der 50-Jahr-Feier der Jugendfeuerwehr Bliesen erreichte das Team der Jugendfeuerwehr Winterbach einen stolzen zweiten Platz. Sie mussten sich erst im Stechen dem Löschbezirk Werschweiler geschlagen geben. Schwerpunkt der zurückliegenden Wochen war das Heranführen an die Thematik Feuerwehr und die Vorbereitung auf die Abnahme der Jugendflamme Stufe 2, wo mit sieben Teilnehmern gestartet wurde. Alle haben die auferlegten Aufgabenfelder gemeistert und wurden mit dem Abzeichen der Stufe 2 ausgezeichnet. Auch war die Jugendwehr beim Martinsumzug und im Anschluss daran im Feuerwehrgerätehaus mit viel Tatendrang dabei, was mit zu einem guten Gelingen der Veranstaltung führte. Im kommenden Jahr können mit Vollendung des 16. Lebensjahres vier Jugendliche in den aktiven Bereich reinschnuppern. „Eine gute und erfolgreiche Jugendarbeit ist Garant für einen schlagkräftigen Löschbezirk. Zum Wohle und zur Sicherheit der Winterbacher Bevölkerung sind die Weichen gestellt“, freute sich auch Löschbezirksführer Heinz-Jürgen Greff. Er berichtete von insgesamt 23 Einsätzen in den zurückliegenden Monaten. 14 Mal wurde Feueralarm ausgelöst und 9 Mal rückte die Wehr zur Technischen Hilfeleistung aus. Insgesamt wurden 360 Stunden geleistet. Momentan gehören dem Löschbezirk 16 aktive Mitglieder an, zwei weibliche und 14 männliche. Der Alterswehr gehören sechs Mitglieder an. Der Dank des Löschbezirksführers galt seinem Stellvertreter Jörg Saar, dem Kassenwart Dirk Recktenwald und dem Gerätewart Jannik Welter, wie auch den beiden Jugendwarten Thomas Heinen und Lukas Saar. Ortsvorsteher Gerhard Weiand bedankte sich für das gemeinnützige Engagement und die geleistete Arbeit. „Das Spektrum der Einsätze reicht von der Brandbekämpfung, Beseitigung von Ölspuren bis hin zur Rettung von verletzten Menschen bei Verkehrsunfällen. Sie riskieren viel, um Menschen zu retten, ihnen zu helfen und um Gefahren vorzubeugen. Neben diesen Einsätzen opfern sie auch einen großen Teil ihrer Freizeit für Lehrgänge und Übungen“, so der Ortsvorsteher.




