Aktuelles

Kirmesabsage aufgrund von Corona

Die Dorf-Kirmes muss leider auch in diesem Jahr nochmal pausieren. Die Vereinsvertreter haben sich in der jüngsten Zusammenkunft der Interessengemeinschaft Winterbacher Vereine (IGWV) zudiesem Schritt entschlossen. Einvernehmlich kam man zu dem Ergebnis, dass eine Kirmes unter den zwar gelockerten, aber immer noch bestehenden Coronabestimmungen so nicht durchführbar ist. Typisch für das Kirmestreiben ist das gesellige Zusammensein, was bei den einzelnen Veranstaltungen über die Kirmestage momentan nicht gewährleistet werden kann. „Trotz sinkender Inzidenzzahlen ist es auf Grund der gesetzlichen Rahmenbedingungen aktuell nicht möglich, das Kirmestreiben mit Fahrgeschäften oder einem Festzelt und einem hohen Besucheraufkommen zu realisieren“, bedauert Gerhard Weiand, IG-Vorsitzender und Ortsvorsteher, die Absage. „Wir haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht, weil wir wissen, wie wichtig die Kirmes für das dörfliche Geschehen ist“, betont Weiand. „Das Licht am Ende des Tunnels kommt durch das steigende Tempo bei den Impfungen näher, aber eine solche Veranstaltung mit vielen Besuchern ist momentan nicht umsetzbar. Das ist zwar bedauerlich, aber wir sind für die Sicherheit der Kirmesbesucher verantwortlich. Das Risiko sich zu infizieren ist zu hoch. Ein unbeschwertes gemeinsames feiern ist aktuell nicht denkbar. Wir hoffen, dass wir die Kirmes im kommenden Jahr wieder wie gewohnt durchführen können und den Gästen wie bekannt, ein abwechslungsreiches und interessantes Programm bieten können“, erklärt Gerhard Weiand.

Der Ortsvorsteher informiert

Im Zusammenhang mit den derzeitigen Straßenbauarbeiten auf der L 133 zwischen Winterbach und Bliesen stehen weitere Maßnahmen zur Durchführung an. Umgesetzt wird zurzeit eine neue Lichtsignalanlage (LSA) in Nähe der Ein- und Ausfahrt im Bereich des Wohngebietes „Am Teich“ -„In den Baumgärten“. Der Standort des Fußgängerüberweges wurde gemeinsam mit dem Landesbetrieb für Straßenbau (LfS), Stadt St. Wendel und Stadtwerke festgelegt. Momentan wird die Aufstellfläche ausgearbeitet. Der Ausbau erfolgt in Niederflurtechnik, behindertengerecht, mit abgeflachten Bordsteinen und entsprechender Markierung. Die Inbetriebnahme erfolgt nach Beendigung der Gesamt-Sanierungsmaßnahme. Ab Montag, 21. Juni wird der dritte und letzte Bauabschnitt fortgesetzt. Die Arbeiten dauern voraussichtlich fünf Wochen und umfassen die Erneuerung der Asphaltschichten sowie Bankett- und Muldenarbeiten. Zudem werden Beschilderung erneuert und bereichsweise Schutzplanken montiert. Die gesamte Baumaßnahme dauert voraussichtlich bis Ende Juli 2021. Der geplante Zeitraum steht unter dem Vorbehalt geeigneter Witterung. Eine weitere Baustelle befindet sich im Kreuzungsbereich der Bliesenerstraße-Kirche. Aufgrund eines gemeinsamen Ortstermins mit den verantwortlichen Institutionen soll die Überquerungssituation an der Kirche verbessert werden. Hier erfährt der Zebrastreifen eine neue Zusatzbeleuchtung mit beleuchteten Verkehrszeichen. Weitergeführt werden soll der Fuß- undRadweg entlang der L133 vom Schützenhaus bis zur Ampelanlage im Kreuzungsbereich Bliesen - Richtung Sankt Wendel. Wie das zuständige Landesamt für Straßenbau auf Anfrage mitteilte, befindet sich der Fuß-und Radweg in der Planungsphase. Derzeit werden verschiedene Umsetzungsvarianten erarbeitet.

Kindertagesstätte Hl. Familie gewinnt Umweltpreis des Bistums Trier

Allen Grund zur Freude hat die in Winterbach beheimatete Kindertagesstätte Hl. Familie. Die Gesichter der Jüngsten des Dorfes und der Leitungs- und Betreuungsteams strahlten vor Glück bei der Bekanntgabe des Gewinners des Umweltpreises des Bistums Trier, der alle drei Jahre ausgelobt wird. Unter dem Projektnamen: „natürlich Leben - natürlich Wachsen“wurden die Bewerbungsunterlagen eingereicht, die nun zum Erfolg führten und mit 2.000 Euro belohnt wurden. Bedingt durch die Corona-Pandemie waren die beteiligten Gruppen und Institutionen per Videokonferenz zur Preisverleihung eingeladen. „Von der gelebten Kräuterkunde bis zu einem eigenen Hühnerstall versuchen sie Kindern die Liebe zur Natur näher zu bringen“, lobte Bischof Dr. Stephan Ackermann die Aktivitäten der einheimischen Kita. „Dafür wurde jetzt die Kita Heilige Familie in Winterbach mit der ersten Platzierung des diözesanen Umweltpreises 2020 ausgezeichnet. Der Wettbewerb habe gezeigt, wie man diese Liebe vermitteln könne. Das sei beispielhaft und er hoffe, dass sich viele Einrichtungen im Bistum davon anstecken lassen“, betonte das Kirchenoberhaupt. Dreizehn Gruppen hatten sich zum Wettbewerb angemeldet, sieben Bewerbungen wurden mit insgesamt 7000 Euro ausgezeichnet. Bedingt durch die Corona-Pandemie war die Verleihung vom Jahr 2020 auf 2021 verschoben worden.

Die Kita Heilige Familie in Winterbach, versteht, nach der Begründung der Jury, als „anerkannter Bewegungskindergarten“ Gesundheit und Natur als eine wichtige Grundlage eines achtsamen Umgangs mit sich selbst, anderen Menschen, anderen Lebewesen und der Umwelt. Durch verschiedene Projekte, etwa bei der Kräuterkunde, werden in Winterbach Nachhaltigkeit und Umweltschutz kindgerecht behandelt und in der Praxis umgesetzt. So wurde auf dem Außengelände der Kindertagesstätte ein Hühnerstall gebaut, in dem Zwerghuhn-Küken ausgebrütet werden. Zudem wurde ein Natur- und Sinnesgarten angelegt. In naher Zukunft sollen sich dort Wildbienen ansiedeln, da dort auch Schmetterlingssträucher und allgemeine Insektennutzpflanzen gepflanzt werden.

„Bewegung, gesunde Ernährung und Bewahrung der Schöpfung sind drei zentrale Schwerpunkte der Arbeit der Kita Winterbach mit den Kindern und Familien“, lobte Georg Binninger, Leiter der Abteilung „Kindertageseinrichtungen und familienbezogene Dienst“, in seiner Laudatio den Preisträger. Und mit dieser breit ansetzenden Konzeption wird bereits seit 20 Jahren gearbeitet. „Es zeigt eine stetige Weiterentwicklung, einen langen Atem, ja man kann fast von der notwendigen Ausdauer eines Marathonlaufs sprechen, um im Bild ihres Bewegungskindergartens zu bleiben. Der Preisträger zeige auch ein gutes und beeindruckendes Beispiel von der Kreativität und der hohen Fachkompetenz, die in katholischen Kitas in unserem Bistum tagtäglich geleistet wird“, erläuterte Binninger

Ökologisches und sozial-nachhaltiges Handeln sei dringend notwendig, erklärte Bischof Ackermann. „Unsere Erde sei einem Klimawandel ausgesetzt, der die Lebensgrundlagen aller zerstöre. Die Kirche sehe sich in besonderer Verantwortung für die Schöpfung, die Gott den Menschen anvertraut hat. Besonders wichtig sei es aber, junge Menschen für Natur- und Umweltschutz zu gewinnen. Denn sie seien es auch, die von den Folgen des Klimawandels am meisten betroffen würden“, so der Trierer Bischof.

Der Umweltpreis 2020 hatte sich speziell an junge Menschen gerichtet. Bewerben konnten sich Katholische Kinder- und Jugendgruppen, Jugendverbände, Kitas, Horte und Schulen in katholischer Trägerschaft, sowie Jugendhilfeeinrichtungen, Offene Einrichtungen, Mehrgenerationenhäuser und Familienbildungsstätten des Bistums und der Caritas. Die Klimaschutzmanagerin des Bistums, Charlotte Kleinwächter dankte allen 13 Initiativen, die sich um den Umweltpreis beworben hatten: „In allen Projekte steckt Herzblut drin! Der Jury ist die Entscheidung nicht leicht gefallen.“

 

Umweltpreis des Bistums Trier

Seit 1996 vergibt das Bistum Trier in unregelmäßigen Abständen einen Umweltpreis für ökologische Initiativen oder Projekte. Initiator ist die Diözesankommission für Umweltfragen. Die Mitglieder der Kommission werden vom Bischöflichen Generalvikar berufen und kommen aus den verschiedenen Aufgabenfeldern. Ihre Aufgabe ist es, das Verantwortungsbewusstsein für die Umwelt in den Dienststellen und Kirchengemeinden des Bistums vor dem Hintergrund des christlichen Schöpfungsverständnisses und Menschenbildes zu fördern, Der nachhaltige Umgang mit der Schöpfung ist ein wichtiges Anliegen des Bistums Trier. 2009 traf die Bistumsleitung die Entscheidung, ein Klimaschutzkonzept zu erstellen. Zuletzt wurden 2017 die ökologischen Leitlinien überarbeitet und Handlungsanweisungen für alle kirchlichen Angestellten erlassen. Vorangetrieben wird das Thema im Bistum Trier unter anderem von der Diözesanen Kommission für Umweltfragen (DKU). Die DKU unterstützt ausdrücklich den Aufruf „Churches for Future“ des Ökumenischen Netzwerks Klimagerechtigkeit als Solidarität mit der weltweiten „Fridays for Future“-Bewegung.

  • Kita Hl. Famlie Winterbach (1. Preis)
  • Kita St. Bartholomäus Klarenthal (2. Preis)  
  • Kita St. Martin Trier (2. Preis)  
  • BBS Heinrich- Haus (4. Preis)
  • Maria- Grünewald- Schule Wittlich (4. Preis)  
  • Schöpfungsjugend (Privatinitiative, 6. Preis)
  • DPSG Betzdorf (7. Preis)
  • Alfred-Delp Schule Hargesheim
  • Kita St. Elisabeth Heiligenwald
  • Kita Maria Himmelfahrt Humes
  • Kita St. Marien in Niederprüm
  • Schulwald AG der Schönstätter Marienschule Vallendar
  • ​​Schönstätter Marienschule Vallendar

Bisher wurden an folgende Institutionen die ersten Preise vergeben: 2020: Kita Heilige Familie Winterbach, St. Wendel, 2017: CarMen gGbmH, Koblenz; 2009: Umweltnetzwerk Kirche Rhein-Mosel e.V.; 2000: Bischöfliches Cusanus-Gymnasium, Koblenz; 1996: Pfarrgemeinde St. Jakobus, Filiale Rüber; Der nächste Umweltpreis ist für das Jahr 2023 geplant.

SF Winterbach ist Weltrekordhalter

Lange hat es gedauert, doch nun ist es offiziell. Die Fußballer von den Sportfreunden Winterbach sind ab sofort Weltrekordhalter im Dauerfußballspielen Vom 29. Mai bis 05. Juni 2019 kickten die Winterbacher gegen den Thank God it ́s Friday – Event Club e.V. aus Wallhalben insgesamt 168 Stunden Fußball. Am Ende stand es 1.796 zu 1.830. Damit haben die Kicker jetzt einen Eintrag im Guinness Buch der Rekorde sicher. Nun ist auch die letzte bürokratische Hürde geknackt und der Rekord wurde offiziell ins Guiness Buch der Rekorde aufgenommen.

Neubaugebiet „Auf Mühlenacht“

Der Bebauungsplanänderungsentwurf lag in der Zeit vom 17. August bis 18.September diesen Jahres offen. Bürger und Bürgerinnen, Behörden und sonstige Träger öffentlicher Belange wurden um eine Stellungnahme bzw. Anregungen gebeten. Letztendlich bestanden keine Bedenken, so dass eine Änderung der Planungsunterlagen nicht erforderlich ist. Dem vorliegenden Bebauungsplan (siehe Skizze) stimmte der Ortsrat einstimmig zu. Der Ausschuss für Umwelt, Bau– und Sanierungsangelegenheiten und der Stadtrat sollten sich diesem Votum anschließen. Gebaut wird in zwei Teilab- schnitten. Gegenüber den ersten Planungen weist der Ent- wurf der jetzigen Bebauung einen völlig neuen Charakter auf. Biotope wie Rückhaltebecken bleiben erhalten, Streu- obstwiesen, Pflanzgebote spezieller Baum– und Strauchar- ten auf öffentlichen wie privaten Grünflächen, als auch Maß- nahmen zum Hochwasserschutz und Ausbau der Artenviel- falt wurden festgesetzt. Die Planung sieht vor, ein Wohnge- biet mit 31 Baustellen für Ein– und Zweifamilienhäuser. Die Stadt beabsichtigt nun den Ankauf der zur Realisierung er- forderlichen Flächen. Mit einem Großteil der Eigentümer wurde seitens der städtischen Liegenschaftsmanagement bereits Kontakt aufgenommen, wobei von den privaten Grundbesitzern Veräußerungsabsicht signalisiert wurde.

Projekt Gemeindezentrum

Nach der nun vorliegenden baufachlichen Stellungnahme aus Saarbrücken und Berlin, wurde nach Klärung mit den Fördergebern die Leis- tungsphase 4 HOAI (= Genehmigungsplanung) bei der Architektin und den beteiligten Fachingenieurbüros in Auftrag gegeben. Nach Vorlage der abgestimmten Bauplanung, wird das Bauamt der Stadt St. Wendel diese schnellstmöglich der Unteren Bauaufsichtsbehörde (UBA Land- kreis) vorlegen. Dies wird anvisiert für das 1. Quartal 2021. Mit Erteilung der Bauerlaubnis werden dann die Leistungsphasen 5 und 6 HOAI (= Ausführungsplanung) beauftragt.

Info: Als Leistungsphasen werden die einzelnen Planungsabschnitte der Gesamtleistung eines Architekten oder Ingenieurs bei der Realisierung von Bauvorhaben bezeichnet. Diese Planungsleistungen im Bauwesen sind in Deutschland nach der Honorarordnung für Architekten und Inge- nieure (HOAI) zu vergüten.


Bauphasen 1-9:

1. Grundlagenermittlung
2. Vorplanung
3. Entwurfsplanung
4. Genehmigungsplanung
5. Ausführungsplanung
6. Vorbereitung der Vergabe
7. Mitwirkung bei der Vergabe
8. Objektüberwachung
9. Objektbetreuung

Projekt "Hotel Hans"

Der Weg zur Umstrukturierung des Bereiches „Hotel Hans“ wird vorbereitet. Für das Gesamtareal bestehen durchaus al- ternative künftige Nutzungsüberlegungen. So sind als Nut- zungsformen z.B. Wohnen, Betreutes Wohnen, Büroflächen, Praxen für freie Berufe oder auch Einzelhandel denkbar. Der Baukörper weist erhebliche bauliche Schäden auf und kann mit vertretbarem Aufwand nicht mehr zweckentsprechend hergerichtet werden. Das Grundstück ist Bestandteil der innerörtlichen städtebaulichen Planungen.

Die Kreisstadt St. Wendel hat im Jahr 2015 das stillgelegte Hotelgebäude mit einer Fläche von ins- gesamt 3.000 m² erworben. Das Objekt diente der Unterbringung von Flüchtlingen nach dem Landesaufnahmegesetz und wird in den kommenden Jahren für diese Nutzung nicht mehr benötigt. Zur Vermeidung eines längeren Leerstandes in der Ortsmitte, sowie zur Förderung einer zeitnahen be- darfsorientierten Ortskernentwicklung beabsichtigt die Kreisstadt St. Wendel das Grundstück mit dem aufstehenden Gebäude im Rahmen des Ortskernentwicklungskonzeptes zu veräußern. Der Abbruch sowie eine Wiederbebauung sollen in eigener Verantwortung des Erwerbers erfolgen.

Dem Vorschlag von Ortsvorsteher Gerhard Weiand und dem einstimmigen Votum des Ortsrates fol- gend, hat nun die Stadt St. Wendel - verantwortlich zeigt sich das KLMW (Kommunale Liegenschaftsmanagement) - ein Interessenbekundungsverfahren in die Wege geleitet. Das bedeutet, mögliche Interessenten bzw. Investoren wurden angeschrieben, ein eigenes Investitionskonzept für die Fläche darzulegen. Dies sollte ein Bebauungs- und Nutzungskonzept ebenso enthalten wie ei- nen Realisierungszeitraum. Wenn möglich sollten auch realisierte Referenzprojekte vorgelegt werden.